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Volksbühne Baden-Baden e.V. 

 

DIE GÄRTNERIN AUS LIEBE

LA FINTA GIARDINIERA

von Wolfgang Amadeus Mozart


Ein Eifersuchtsanfall hatte den Grafen Belfiore gegen seine Freundin Violante gewalttätig werden lassen. In der Annahme, Gräfin Violante Onesti sei tot, sucht er das Weite. Seit jenem Vorfall haben die beiden sich nicht mehr gesehen. Nun treffen sie im Hause von Don Anchise wieder aufeinander. Belfiore ist im Begriff Arminda, die Nichte des Hausherren, zu ehelichen. Violante hat sich unter dem falschem Namen Sandrina als Gärtnerin anstellen lassen, um ihren Geliebten wiederzufinden. Über ihre wahre Identität lässt sie auch Belfiore zunächst im Unklaren. Es ergibt sich ein höchst vergnügliches Verwirrspiel, in dem Don Anchise seiner Gärtnerin nachstellt, der traurige Ritter Ramiro nicht von seiner Jugendliebe Arminda lassen kann und Violantes Diener Roberto das Dienstmädchen Serpetta anhimmelt. Dass letztlich (fast) alle ihren Wunschpartner bekommen, versteht sich in diesem verrückt, unterhaltsamen Frühwerk Mozarts von selbst.


Die Irrungen und Verwirrungen in Mozarts „Gärtnerin aus Liebe“ zeigen den erst 18-jährigen als einen jungen Mann mit bereits enormer Menschenkenntnis. Das Stück ist aber mehr als ein naiv, fröhliches Jugendwerk, als das es oft abgetan wurde, denn damit begann er die musikdramatischen Konventionen seiner Zeit aufzubrechen.

Wolfgang Amadeus Mozart wurde am 27. Januar 1756 als Sohn des Hofviolinisten Leopold Mozart in Salzburg geboren. Schon mit vier Jahren begann er Klavier zu spielen. Sein Vater erkannte schnell sein Talent. Mozart war gerade sechs, als er mit der Familie auf Konzertreise ging, die sie an Fürsten- und Königshäuser und in Städte wie München, Köln, Paris, London und Wien führte. Anfangs präsentierte der Vater Sohn und Tochter Maria Anna, genannt „Nannerl“, gemeinsam als musizierende Wunderkinder. Sehr schnell entwickelte sich aber Wolfgang zum Star. Bereits mit zwölf Jahren erhielt er in Wien den ersten Auftrag für eine Oper. Mit 18 schrieb er „La finta giardiniera“, schon mit Anklängen an „Die Hochzeit des Figaro“. Seinen großen Durchbruch als Komponist erlebte Mozart 1781 mit der Oper „Idomeneo“. Nach Tätigkeiten als Konzertmeister und Hoforganist in Salzburg wurde er 1781 als freischaffender Musiklehrer in Wien sesshaft, wo seine wichtigsten Sinfonien und Opern entstanden: 1787 „Don Giovanni“, 1790 „Cosi fan tutte“, und 1791 „Die Zauberflöte“. In Wien heiratete er 1782, gegen den Willen des Vaters, Constanze Weber. Von den sechs Kindern überlebten nur zwei das Kindesalter. Einer der letzten Erfolge war die Krönungsoper „La Clemenza di Tito“. Kurz nach der Uraufführung der „Zauberflöte“ erkrankte er. Mozart stirbt am 5. Dezember 1791 in Wien im Alter von 35 Jahren. Sein „Requiem“ blieb unvollendet.


Mozarts kompositorisches Schaffen umfasst alle musikalischen Stile und Gattungen seiner Zeit. Er schuf mehr als 600 Werke: Opern, Orchester-, Kammer-, Klavier-, Ballett- und Sakralmusik.



Inszenierung: Christian Carsten

Musikalische Leitung: Simon Rössler

Bühne: Sebastian Hannak

Kostüme: Nora Lau

Besetzung: Clara-Sophie Bertram, Julie Erhart, Oliver Jacobs, Rubén Olivares Jofré,

Nadine Kettler, Victoria Kunze, Martin Peters


Eine Koproduktion mit dem Festspielhaus, den Berliner Philharmonikern und der „Akademie Musiktheater heute“ im Rahmen der Osterfestspiele.


EINFÜHRUNGS-MATINEE:

DIE GÄRTNERIN AUS LIEBE“

von Wolfgang Amadeus Mozart

Sonntag 18.03.2018, 11.00 Uhr - EINTRITT FREI


Termine für die Volksbühne:

Donnerstag 12.04.2018 - 20.00 Uhr

Freitag 11.05.2018 - 20.00 Uhr

Sonntagnachmittag 06.05.2018 - 15.00 Uhr

Sonntagabend 15.04.2018 - 19.00 Uhr